Kugellager entmagnetisieren mit unserer Rotationsspule

ENTMAGNETISIERUNGS THEORIE

  • Während der Montage oder Weiterverarbeitung sollen keine Späne haften bleiben.

  • Für im Betrieb befindliche Maschinen sollen die Abnützungspartikel nicht magnetisch haften bleiben, sondern durch Reinigungsbürsten, Ölwechsel, Spülungen etc. entfernt werden können. (Bandsägemaschinen, Schleifmaschinen etc.)

  • Durch den zunehmenden Einbau elektronischer Bauelemente und -gruppen im Maschinenbau werden zur Steuerung immer mehr Magnetfeldsensoren eingesetzt. (Winkelkodierung, Drehzahlmessung, Zündzeitpunkt-Sensoren, Signale bei der Bahn etc.) Magnetische Werkstücke können Sensoren negativ beeinflussen.

  • Bei der Kontrolle mechanischer Fertigungstoleranzen mit hochempfindlichen, mechanischen Messinstrumenten ist es wichtig, dass die Werkstücke in einem magnetisch neutralen Zustand sind.

  • Magnetische Rissprüfung von Achsen, Pleuelstangen, Kugellagerringen usw. erfordert die Aufmagnetisierung der Teile, damit das durch den Riss entstehende magnetische Streufeld sichtbar gemacht werden kann.

  • Der Schichtaufbau von Hartchrom ist wesentlich gleichmässiger bei magnetisch neutralen Werkstücken und ist ein entscheidender Punkt bei dieser galvanischen Operation.

  • Metallwaschanlagen arbeiten wesentlich effektiver, wenn die Werkstücke vor dem Reinigungsprozess entmagnetisiert werden.

  • Der Verschleiss von Sinter-Presswerkzeugen ist wesentlich geringer, wenn das Sinterpulver nicht am Rand des Werkzeuges durch magnetische Felder anhaftet.

  • Werkstücke, die Elektronenstrahl geschweisst werden, müssen entmagnetisiert sein.

Entmagnetisierungs-Verfahren

Gründe die eine Entmagnetisierung erfordern

Sauber entmagnetisiert

Die Entmagnetisierung erfolgt durch mehrmaliges, magnetisches Umpolen in einem elektromagnetischen Wechselfeld. Dieses kann durch eine Entmagnetisier Spule, -Joch oder-Platte erzeugt werden. Das elektromagnetische Wechselfeld polt die Elementarmagnete im Werkstück laufend um, so dass keine Vorzugsrichtung entstehen kann. Um am Ende einen neutralen Zustand zu erreichen, muss das einwirkende Wechselfeld kontinuierlich schwächer werden. Dies wird erreicht wennman die Werkstücke langsam aus der Entmagnetisiervorrichtung herauszieht, bzw. abschiebt.

Runde Teile mit zentrischen Querlöchern müssen drehend durch die Spule geführt werden oder man arbeitet mit einer VALLON - Rotationsspule (Generator EG 2422 A nötig) welche die Drehung der Werkstücke simuliert.

Werden die Teile dem Entmagnetisierungsfeld zu schnell entrissen, ist es möglich, dass der gegenteilige Effekt entsteht und eine Aufmagnetisierung geschieht. Den Strom zu unterbrechen während sich ein Werkstück in der Spule, bzw. auf dem Joch befindet, führt in jedem Fall zu einer starken Aufmagnetisierung. Bei allen Entmagnetisierungsvorgängen ist es deshalb wichtig, dass die Bewegungs-Geschwindigkeit des Werkstücks oder der Entmagnetisierungsspule im richtigen Verhältnis zur benützten Entmagnetisierungs Frequenz steht.

Auch an bestehenden Maschinenteilen können wir entmagnetisieren.